Frankreich

beach im pampellone/st.tropez

Am Mittwoch sind wir von Mistelbach bis Salzburg gefahren, wo wir auf einem Bauernhof übernachtet haben. Am Tag darauf fuhren wir nach der Besichtigung vom Hangar 7, weiter nach Bregenz zum Seecampingplatz. Ein 5 Sterne Luxus Ressort im Gegensatz zu den französischen.

Am Freitag wollten wir eigentlich nur über die Schweiz nach Mailand, aber eine Raststation außerhalb der Stadt war uns schon unsympathisch (wegen der großen Hitze und dem Dreck) dass wir gesagt haben, “Ok, ab ans Meer nach Genua!”. Genua ist vielleicht hässlich. Wir sind nur durchgefahren, weil diese Stadt ausschließlich aus Beton und Eisen besteht. Wenn man Glück hat, sieht man ein bisschen Meer zwischen den Kränen am Hafen. Ok, Italien mögen wir nicht. Versuchen wir es in Frankreich. Da ist es sicher schöner. Wir haben sofort in der ersten Stadt nach der Grenze (Menton) gehalten. Natürlich war der Campingplatz voll. Es war ja schon halb 6 am Abend. Ja, es war noch immer der gleiche Tag. Naja gut, weiter Richtung Cannes bzw. Nizza. Nach langer Suche in einem kleinen Ort, namens Vence, haben wir um 9 am Abend irgendwo in den Bergen zwischen Cannes und Nizza ein deutsches und ein vorarlberger Pärchen kennengelernt. Durch Bitten und Betteln haben wir einen Notstellplatz auf einem anscheinend vollen Campingplatz bekommen. Am nächsten Morgen war ein normaler Stellplatz natürlich kein Problem mehr. Darum haben wir beschlossen noch 2 Nächte zu bleiben.

Am Samstag haben wir Nizza und am Sonntag Cannes und ein Museum für moderne Kunst in St. Paul besichtigt. Montags ging’s weiter mit den Deutschen Richtung St Tropez. Überraschung – Campingplatz ist voll. Wir mussten uns einen Stellplatz mit den Anderen teilen. Was aber kein Problem für uns war, weil wir eh nur eine Nacht bleiben konnten. Tagsüber haben wir die Berge und Strände rund um St. Tropez besichtigt. Die Stadt hat uns nicht so gereizt. Die Bucht auf den Fotos ist die Nachbarbucht von St. Tropez, in der wir eine Weile am Strand Sonne getankt haben. In der Stadt waren wir später noch, aber außer vielen Yachten gibt es Nichts. Am nächsten Tag sind wir in die Stadt Ciotat gefahren. Diese war voll nett, aber der Campingplatz leider nicht. Der war neben einer stark befahrenen Straße. Am gleichen Tag: Surf-Spots schauen, aber bei den vollen Stränden, ist Kite aufbauen unmöglich bzw. nicht erlaubt.

Am Donnerstag waren wir nur am Strand ein wenig flanieren; am Nachmittag Stand-up-paddeln. Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Westen zu einem Wasserskilift. Wie sich herausstellte, war er von Touristen belagert und extrem teuer. Deswegen haben wir beschlossen noch 2 Stunden weiterzufahren und in Barcelona ein paar Tage zu übernachten. Nach kurzer Suche haben wir ein Hotel im Künstlerviertel Gracia gefunden.

(Fotos – Thomas Dori, Text – Kristina Stadler)

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